Eckensberger Stiftung

Die Kirchengemeinde der St. Stephanikirche Osterwieck dankt der

Hans und Helga Eckensberger Stiftung Braunschweig

für ihre großzügige Hilfe bei der Restaurierung der Kirchenfenster, der Emporenanlage, der vier Kirchentüren und  für die neue Beleuchtung mit schmiedeeisernen Leuchtern. Sie dankt für die Unterstützung bei der Restaurierung des Glockenstuhls im Südturm und für die umfangreiche Hilfe bei der Restaurierung und teilweisen Erneuerung der Brautpforte. Dank auch für den Beitrag zur Restaurierung der Himmelsleiter-Darstellung an der Treppe zur Gildenprieche. Und Dank für die Bereitstellung der Mittel, die es ermöglichten, die Statik des Flügelaltars zu sichern.

 


 

Schon im Jahr 2004 konnten vier große Tore der Stephanikirche restauriert werden, auch wenn die Restaurierung des Turms erst 2011 fertiggestellt sein wird und das Mittelschiff bisher noch nicht in Angriff genommen werden konnte.

 

 

 

Die Restaurierung der Brautpforte war im Jahr 2006 das große Ereignis in der langen Geschichte der Wiederherstellung der Stephanikirche. Ein Osterwiecker/Halbertstädter Steinmetzbetrieb hat mit großem handwerklichen und künstlerischen Können diese bedeutende gotische Kunstwerk restauriert und teilweise auch ergänzt.

 

Das in Stein gehauene Logo der Eckensberger Stiftung auf dem Sandsteinsockel links neben der Brautpforte

Darunter das Zeichen der Steinmetzmeisterin

 

 

Kostenaufwändig und mühsam war die Restaurierung der Voigt-Orgel von 1866. Nicht nur die Pfeifen wurden restauriert und teilweise erneuert. Auch der Orgelprospekt wurde überholt und in mühsamer Restauratorenarbeit mit einer Holzimitatmalerei versehen. 

 

 

 

Das wunderbare Holzepitaph des Barthold von Rössing aus dem Jahr 1568 mit den Familienwappen war stark vom Holzwurm befallen und drohte völlig zu zerfallen.

Ein Spendenaufruf aus Anlass eines runden Geburtstags schuf den Grundstock der Restaurierungskosten. Großzügig ergänzt durch die Eckensberger Stiftung konnte dieses Epitaph vor dem endgültigen Zerfall gerettet und an der Westseite neben der Orgel wieder an seinen Platz gebracht werden.

   

 

Viele Jahre mußte die Kirche mit einer "Notbeleuchtung" zurechtkommen.

Im Jahr 2004 schuf ein Kunstschmied kunstvolle Leuchter, die an den Pfeilern stehend auch mit Kerzenlicht den Kirchenraum festlich erhellen können.

   

 

Die "Himmelsleiter" mit auf- und niedersteigenden Engeln, die Jakob in einer Traumvision erblickt,ist an der Unterseite des Treppenaufgangs zur Gildenprieche zu sehen. Die Malerei war nur noch schlecht zu erkennen. Seit 2008 ist sie wieder ein gerne besuchtes Bild, das die Geschichte aus dem Alten Testament erzählt.

   

 

 

 Dass der große Flügelaltar von 1485 seit dem Jahr 2009 alljährlich zu Beginn der Passionszeit und am Ostersonntag nun wieder gewandelt werden kann, ist erst möglich, nachdem die Standfestigkeit und Statik des Retabels wiederhergestellt werden konnte.

 

Im Jahr 2011 wurde die Predella des Altars mit den kostbaren Schnitzfiguren restauriert